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Die Fenster: Strahlkraft und Schutz

Verschmutzt, getrübt und nicht mehr ausreichend geschützt: die Tore zum Himmel bedurften dringend einer Überarbeitung. Die meisten Fenster strahlen inzwischen wieder. Jetzt gilt es, den letzten Kunstwerken ihr Leuchten zurückzugeben.

ZUSÄTZLICH NÖTIG: DIE FENSTER-SANIERUNG

Art der Arbeiten:

Neue Schutzverglasung, Säuberung

Kosten insgesamt:

rd. 350.000 Euro

vorauss. Abschluss:

Ende 2016

Die Fenster von Hans-Gottfried von Stockhausen

Es ist eine Geschichte des Lichts, die Hans-Gottfried von Stockhausen in St. Reinoldi erzählt: Ende der 1960er Jahre befreite der renommierte Glaskünstler die Kirche von ihrer Notverglasung, die nach dem Zweiten Weltkrieg installiert worden war. Seine farbige Bleiverglasung, bestehend aus tausenden großer und kleiner Stücke, fesselt den Betrachter seither mit herrlichen Lichtspielen, die die Helligkeit im Chorraum bündeln. Modern und abstrakt in der Ästhetik, handwerklich aber nach jahrhundertealter Tradition akribisch gefertigt.

Doch auch diese Himmelstore sind nicht gegen Schäden gefeit. Die Bestandsaufnahme zu Beginn der Sanierungen: Starke Verschmutzung außen wie innen sowie uneinheitliches Schutzglas, das zudem keine richtige Belüftung zuließ. Ein Großteil der Fenster konnte inzwischen durch eine fachgerechte Säuberung und neue Sicherheitsverglasung das Spiel mit dem Licht wieder aufnehmen. Nun gilt es, auch die letzte Etappe zu stemmen, die vier verbleibenden Fenster im Chor zu schützen und sie erneut zum Strahlen zu bringen.

Mittelalterliche Fensterfragmente

Auch die aus dem 15. Jahrhundert stammenden Fensterfragmente im Turm der Reinoldikirche forderten Aufmerksamkeit: Sie wurden unzureichend belüftet. Im Zwischenraum zwischen Schutzverglasung und Bleiverglasung hatte sich deshalb Wasser gesammelt; von außen waren Korrosionsspuren erkennbar. Inzwischen ist das historische Fenster – genauso, wie die neu verglasten seitlichen Fenster im Turm – dank neuer Verglasung mit integrierter Lüftung wieder witterungsbeständig. Ein mehrfaches Glück, schließlich sind Glasmalereien aus dem Mittelalter aufgrund der Empfindlichkeit des Materials selten erhalten: Die Darstellung der Kirchenlehrer war ursprünglich Teil der Chorverglasung in St. Reinoldi, wurde im 19. Jahrhundert überarbeitet und ergänzt – sie überlebte den Zweiten Weltkrieg, weil sie rechtzeitig ausgelagert wurde.


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Prägen das Licht in der Kirche seit Ende der sechziger Jahre – die Arbeiten des bedeutenden Glasmalers Hans Gottfried von Stockhausen. Vier Fenster im Chor müssen noch instandgesetzt werden.

Links: Bewehrungen und Falze sind marode, die bisherige Schutzverglasung erlaubt auch keine Belüftung, Das sind lebenserhaltende Maßnahmen, die an den meisten Fenstern bereits durchgeführt wurden.

Rechts: Nur eins der mittelalterlichen Fenster hat bis heute überlebt: Die „Kirchenväter“ schmücken inzwischen den Turmraum. Jetzt sind sie wieder witterungsbeständig.


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